Es ist Zeit, Danke zu sagen.

von März 13, 20262 Kommentare

Bevor wir inhaltlich auf die vergangene Wahlperiode zurückblicken, möchten wir innehalten – und von Herzen danken. Als Unabhängige Liste stehen wir für eines: für Idstein. Weder rechts noch links, dafür gerade(her)aus – und das war in diesen fünf Jahren mehr als ein Slogan. Es ist immer unser Kompass gewesen.

2021 starteten wir unter denkbar schwierigen Bedingungen: Die Pandemie warf viele unserer Wahlkampfideen über den Haufen. Und dennoch – wir waren da. An jedem Wochenende ab Januar, in allen Stadtteilen, im Gespräch mit den Idsteinerinnen und Idsteinern, wo immer es möglich war. Dieses echte Zuhören, dieser direkte Kontakt – das ist und bleibt unser Herzstück.

Mit 7,9 % und vier Mandaten plus einem Sitz im Magistrat sind wir in diese Wahlperiode gestartet – voller Energie, aber auch voller Respekt vor der Aufgabe. Kommunalpolitischer Alltag ist kein Selbstläufer. Außer unserem verwaltungs-erfahrenen Stadtrat Joachim Mengden betrat die Fraktion weitgehend Neuland. Wir haben gelernt, sind gewachsen – und haben nie aufgehört, uns füreinander und für Idstein einzusetzen.

Diese Wahlperiode hat uns auch Abschiede abverlangt. Wir denken mit tiefer Dankbarkeit und Wertschätzung an Marie Grünewald, Arcangelo Lenz, Dr. Birgit Anderegg und Ursula Oestreich, die uns auf unterschiedlichen Wegstrecken begleitet haben. Ihr Engagement hat Spuren hinterlassen – nicht nur in unserer Arbeit. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass Patrick Schauß, Marc Eisele und Manuela Ferschke bereit waren, Verantwortung zu übernehmen und die Fraktionsarbeit mit vollem Einsatz weiterzuführen.

Ein ganz besonderer Dank gilt Joachim Mengden. Er hat die gesamte Wahlperiode im Magistrat durchgehalten – standhaft, verlässlich, unermüdlich. Er war nicht nur unser Anker in stürmischen Zeiten, sondern auch unser Ratgeber, und oft einfach derjenige, der da war, wenn es darauf ankam. Vieles wäre ohne ihn schlicht nicht möglich gewesen. Danke, Jo – von ganzem Herzen.

Und schließlich: Danke an alle, die uns auf diesem Weg begleitet haben – als Mitstreitende, als Unterstützende, als kritische Freundinnen und Freunde, als aufmerksame Idsteinerinnen und Idsteiner. Auch wenn es am Ende leider nicht geklappt hat, Menschen langfristig zu gewinnen und für eine weitere Wahlperiode anzutreten, bleibt eines unveränderlich wahr:

Diese Arbeit hatte Sinn. Sie hat etwas bewegt. Und sie war – durch Euch – möglich.

Dafür sind wir zutiefst dankbar.