Pause machen? Denkste …

Nach der Wahl dann Entspannung? Definitiv nicht bei uns ULIs. Schnell füllten sich in den letzten Wochen unsere Kalender mit Terminen, die vor der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung am 29.4. wahrzunehmen sind.

Die eigentlich geplante Klausurtagung mit allen ULIs konnte aufgrund der Corona-Bestimmungen letztlich nur mit 10 Personen und in einem verkürzten Zeitrahmen durchgeführt werden. Nichtsdestotrotz haben wir diese intensive Arbeitssitzung hochproduktiv genutzt: Grundsätzliches wurde konstruktiv diskutiert und entschieden; und viele Weichen für die weitere politische Arbeit der ULI wurden gestellt, für die Wählergemeinschaft wie für die Fraktion.

Denn, ja, die neu gewählte Fraktion hat sich inzwischen auch schon konstituiert. Ihr steht Ursula Oestreich als Fraktionsvorsitzende vor, die ebenso einstimming gewählt wurde wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Arcangelo Lenz. Alle ULIs gratulieren dieser sehr guten Wahl herzlich, mit der die vierköpfige ULI-Fraktion sicherlich hervorragend durch die ersten 5 Jahre ihrer parlamentarischen Tätigkeit geschifft wird.

Als nicht nur junge, sondern auch moderne Fraktion haben wir uns eine digitale Struktur unserer Zusammenarbeit gegeben. Auch die Fraktionssitzungen sind logistisch so aufgestellt, daß sie genauso gut in Präsenz wie „virtuell“ durchgeführt werden können, je nach aktueller Situation – denn schließlich kann es auch gut sein, daß völlig unabhängig von irgendwelchen epidemiologischen Ereignissen der eine oder die andere, z.B. aus beruflichen Gründen, nicht immer in Präsenz an jeder Fraktionssitzung wird teilnehmen können, aber dennoch immer die Möglichkeit hat, aktiv mitzudiskutieren und zu entscheiden. So ist ein gleichmäßiger Informationsstand aller zu jedem Zeitpunkt gewährleistet – auch das ein Zeichen dessen, wofür die ULI ja u.a. angetreten ist: Dialog und Transparenz werden bei uns nach innen wie nach außen ganz groß geschrieben.

Wie gut diese interne Diskussion und Abstimmung funktioniert, hat sich bereits in den Sondierungsgesprächen gezeigt, die die neu gegründete Fraktion mit anderen Parteien während deren konstituierenden Phase geführt hat. Vier von fünf der weiteren Fraktionen sind in solche Gespräche mit der ULI getreten, was uns ausnehmend freut. Denn es ist und bleibt das Credo der ULI, unabhängig und parteiübergreifend sachorientiert mehrheitsfähige Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Das wird nur dann gelingen, wenn die Gesprächsbereitschaft tatsächlich in alle demokratischen Parteien und Wählergemeinschaften hinein gegeben ist – und dort erwidert wird. Das dies gelingen kann, dafür gibt es durchaus sehr vielversprechende Zeichen.

Und so hofft die ULI, und wird als Fraktion wie als Wählergemeinschaft sehr aktiv dazu beitragen, daß unser Wahlslogan durch die parlamentarische Arbeit möglichst dick unterstrichen wird: „Damit sich was bewegt!“

Das Ende vom Anfang

Das Ende vom Anfang

Während sich der Wahlkampf so langsam seinem Ende zuneigt, schreibe ich heute einen persönlichen Rückblick auf die letzten Monate.

Seit unserer Klausur im Januar 2020 haben wir uns nicht mehr alle gemeinsam gesehen, sondern mussten mit der veränderten Situation zurechtkommen. Skype- und Zoom-Treffen wechselten sich mit der möglichen Kleingruppenarbeit im Sommer ab. Währenddessen wurde uns klar, dass wir von einer anderen Wahlkampfform als der klassischen ausgehen mussten. Wir konzipierten eine digitale Wahlkampfform und hofften darauf, dass „alleweil ein bisserl“ Straßenwahlkampf gehen würde.

Und so standen wir nach einigen Terminverschiebungen am 09. Januar 2021 mit unserem Infostand vor dem Gerberhaus auf dem Löherplatz – wie auch an allen folgenden Samstage seither. Parallel dazu starteten wir unsere Bembeltour durch die Ortsteile. In den sozialen Medien begleitete der digitale Wahlkampf unsere Aktivitäten, auf die wir eine unerwartet hohe Resoanz erhielten. An den Infoständen bekamen wir, auch zu unserer digitalen Informationskampagne, häufig die Rückmeldung, dass man unser Engagement sehr schätze, das gerade in Anbetracht der widrigen Umstände besonders positiv wahrgenommen wurde. Danke dafür schon an dieser Stelle!

Jetzt, mit dem Ziel des Einzugs in die Stadtverordnetenversammlung vor Augen, können wir rückblickend sagen, dass es eine spannende Zeit voller interessanter Erfahrungen war, die niemand von uns missen möchte. Bei aller Anstrengung hat uns die Zeit einander besser kennenlernen lassen und als Team enger zusammengebracht. Und die Rückmeldungen aus und vielfältigen Diskussionen mit den Wähler:innen hat uns gezeigt, dass unser politisches Angebot wertgeschätzt wird. Das tut gut. Auch dafür danke!

Mein persönlicher und sehr herzlicher Dank geht an alle ULIs, die Kandidat:innen und unsere Unterstützer:innen, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre.

Voller vorfreudiger Spannung blicken wir dem Wahltag entgegen und hoffen, dass wir den Lohn für unsere Mühe erhalten und unser politisches Angebot viele Idsteiner:innen als unterstützenswert überzeugen kann.

Wer auf das Video unten klickt, kann die letzten Wochen und Monate nochmal mit uns zusammen Revue passieren lassen: Wir sagen DANKE!

Stadtentwicklung anders gedacht

Stadtentwicklung anders gedacht

Im Dezember 2020, hatten Dr. Birgit Anderegg und Ursula Oestreich das große Vergnügen mit Daniel Fuhrhop zu sprechen. Unser Interesse wurde durch sein Buch „Verbietet das Bauen“ geweckt. Wir wollten den Mann kennenlernen, der mit solchen gewagten Thesen in die Öffentlichkeit geht.

Ein Beispiel für seine Arbeit u.a. in Zusammenarbeit mit Fridays for Future ist der Zehn-Punkte-Plan für flächensparendes Wohnen.

Was bei unserem Gespräch herausgekommen ist, haben wir in vier Videohappen aufgeteilt.

Hilferuf aus Eschenhahn

Hilferuf aus Eschenhahn

 

Bild: Petra Hoffmann

Uns erreichte heute Vormittag die Mail einer Eschenhahner Bürgerin, in der sie ausser der Unabhängigen Liste auch den Bürgermeister der Stadt Idstein Christian Herfurth, den Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises Frank Kilian, die Vorsitzenden von SPD, CDU, FDP, Grünen und FWG, den Ortsvorsteher von Eschenhahn Helmut Pötzl, die Lokalredaktion Untertaunus der VRM-Gruppe (zu der die Idsteiner Zeitung gehört) und den Hessischen Rundfunk anschrieb.

Es geht um den „Schneetourismus“ vom vergangenen Wochenende, der für Chaos um Eschenhahn sorgte und den Unwillen der Anwohner hervorrief. Wir konnten dem Treiben über die diversen Foren in den sozialen Medien folgen.

Auch wir sind der Meinung, dass hier sehr schnell und unkompliziert Lösungen gefunden werden müssen, um in diesen schwierigen Zeiten keine zusätzlichen Belastungen für die Bewohner heraufzubeschwören. Insbesondere sind die Bürgermeister von Idstein, Niedernhausen, Taunusstein und Waldems aufgerufen, für ihre betroffenen Ortsteile aktiv zu werden.

Aber auch und vor allem, appellieren wir an die Besucher:innen aus nah und fern, halten Sie sich an die Regeln, respektieren Sie das Eigentum anderer, schonen Sie die Natur und fahren Sie nach Hause, wenn die Kapazitäten der Erholungsgebiete erschöpft sind.

Lieber Christian,

wie aus der Presse zu ersehen ist, ist die Situation in unseren Dörfern bzw. in der Natur um die Dörfer im Westen Idsteins herum mittlerweile unerträglich. Davon ist auch Eschenhahn erheblich betroffen. Den Presseberichten ist nichts hinzuzufügen. Es ist unfassbar traurig.

Im gleichen Ausmaß, in dem nun andere Kommunen wie Taunusstein, Niedernhausen, aber auch ganze Regionen ihre Gebiete komplett sperren und Zwangsmaßnahmen einführen, sind in den kommenenden Tagen Verlagerungseffekte auch nach Eschenhahn zu erwarten. Wer die sozialen Medien und die einschlägigen Foren ein wenig beobachtet, kann das jetzt schon sehr gut erkennen. Hier werden schon „Alternativstandorte“ für das Rodeln und das „Naturerleben“ geteilt und „beworben“.

Neben den sich abzeichnenden Auswirkungen auf die Natur und die Landwirtschaft ist natürlich auch die Pandemielage eine besondere Herausforderung. Wir kommen im RTK gerade erst aus einem verschärften Lockdown raus und brauchen nun wirklich keine Verschlechterung der Zahlen und eine Mehrbelastung der Krankenhäuser.

Ich bitte Dich also sehr herzlich darum, nicht erst zu warten, bis die nächsten Tage und insbesondere am Wochenende das vollständige Chaos hier in Eschenhahn ausbricht, sondern vorausschauend zu handeln und dafür zu sorgen, dass Bürger und die Polizei nicht (wieder) mit der Situation alleine gelassen werden. Es kann nicht sein, dass von der Stadt Idstein hier die Augen zugemacht werden und man wartet, bis der Schnee wieder wegtaut und die Touris wie von selbst „verschwinden“. Ergo: Es muss auch in Eschenhahn mit Absperrungen und der Präsenz der Ordnungspolizei gehandelt werden, anders geht das hier nicht. Das ist hier bei uns nicht so einfach, weil es sehr viele Wege in die Natur gibt. Aber es kann nicht sein, dass wir hier warten, bis es zu spät ist.

(Übrigens: Die Stadt hat noch nicht mal Mülleimer aufgestellt, die werden auch noch von einem Eschenhahner Bürger privat finanziert und geleert. Was das jetzt bedeutet, muss ich nicht hier auseinandersetzen.)

Ich fordere Dich also auf, proaktiv zu handeln und das Chaos zu vermeiden anstatt es – wenn es zu spät ist – auf dem Rücken der Natur, der Polizei, der Bürger und in der Folge auch der Krankenhäuser – „nachzuverwalten“. Dann ist es definitiv zu spät.

Danke.

Freundliche Grüße,

Petra Hoffmann

Eschenhahn

Dazu passt der Kommentar von Mathias Gubo von der Taunussteiner (!) Lokalredaktion der Idsteiner Zeitung.

Rücksichtslos

Liegt passiert es wirklich nur an Corona? Oder was ist da passiert am Wochenende im verschneiten Untertaunus? Betroffene beschreiben die Schneetouristen mit den auswärtigen Autokennzeichen als aggressiv und unverschämt, nennen sie „wohlstandsverwahrlost“. Sind das die Menschen, die im Jahr zuvor noch in Ischgl oder Sölden „die Sau rausgelassen“ haben und nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, den so vermissten Skiurlaub wenigstens im Kleinformat nachzuholen? Der Gedanke macht Angst ob der Rücksichtslosigkeit, die da an den Tag gelegt wurde. Fremde Grundstücke wurden betreten und zum Teil sogar verwüstet, Anordnungen der Behörden einfach ignoriert. In einem kollektiven Blackout scheinen Menschen vergessen zu haben, wie man sich als Gast benimmt. Das war kein guter Start ins neue Jahr!

Bild: Stefanie Streim

Virtuelle Treffen oder die Bembeltour uff de Gass

Virtuelle Treffen oder die Bembeltour uff de Gass

Aus der Not eine Tugend machen oder mit den corona-bedingten Einschränkungen umgehen, das war die Herausforderung, der wir uns im Dezember stellen mussten. Entgegen unserer ursprünglichen Planung, uns vor Ort den Idsteiner:innen vorzustellen, bieten wir seit dem 09.12.2020 einen virtuellen Austausch über Zoom an.

So konnten wir etliche interessierte Bürger:innen zu unseren bisherigen drei Zoom-Treffen begrüßen und die jeweils 45 min. nutzen, um Fragen zu beantworten und uns und unsere Wahlprogrammpunkte zu präsentieren.

Wir zoomen weiter

Auch im neuen Jahr bieten wir dieses Format an, um mit Interessierten in direkten Austausch zu kommen. Natürlich ist es auch wieder möglich, ohne Videokamera teilzunehmen, sollte z. B. die Bandbreite oder die Kameraqualität unzureichend sein. Die Termine und Einwahlpunkte finden sich unter Termine.

Ab 09.01.2021 sind wir endlich vor Ort

Aber auch in der analogen Welt sind wir unterwegs. Die abgesagten Termine der Bembeltour holen wir (leider ohne Stöffche) ab dem 09.01.2021 nach. Nachfolgend die Termine, die sich auch auf der Seite Termine finden. Wir freuen uns schon sehr!

Termine Januar 2021

09.01.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
09.01.2021 14-16 Uhr Eschenhahn, am DGH in der Pfahlgrabenstraße
10.01.2021 14-16 Uhr Ehrenbach, Zugmantelstraße
16.01.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
16.01.2021 14-16 Uhr Niederauroff, Brunnenstraße
17.01.2021 14-16 Uhr Oberauroff Am Dorfbrunnen
23.01.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
23.01.2021 14-16 Uhr Oberrod, am DGH in der Kettungstraße
24.01.2021 14-16 Uhr Kröftel, Feldbergstraße
30.01.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
30.01.2021 14-16 Uhr Heftrich am Alten Rathaus
31.01.2021 14-16 Uhr Dasbach, Auf der Struth

Termine Februar 2021

06.02.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
06.02.2021 14-16 Uhr Lenzhahn am Backes
07.02.2021 14-16 Uhr Walsdorf am Hutturm
13.02.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
13.02.2021 14-16 Uhr Wörsdorf am DGH in der Jahnstraße
20.02.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
27.02.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)

Termine März 2021

06.03.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)
13.03.2021 10-13 Uhr Idstein, Rodergasse (vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Idstein)