Fest der Vereine am 22. Juni 2019

Am 22. Juni von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet das diesjährige Fest der Vereine auf dem König-Adolf-Platz statt. Tanzen, Singen, Feiern, Musizieren und Informieren Sie sich über das Angebot der Idsteiner Vereine bei internationalen Speisen und Getränken.

Lassen Sie sich am Stand der Unabhängigen Liste über unsere Aktivitäten zum Thema „Partnerschaft“  berichten und genießen dabei einen frisch zubereiteten Espresso. Wir betrachten unsere Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis „Idstein wahrt sein Gesicht“, welche Aktivitäten wir bei Quartier 4 einbringen, wo wir mit „Gassenbacher 2.0“ stehen und wie wir den neuen Verein  Gedenkort Kalmenhof unterstützen.

Wir sehen uns?!

 

 

Freies WLAN für Eschenhahn

Was lange währt, wird endlich gut. Vor einiger Zeit hatten wir dem Ortsbeirat Eschenhahn das ULI-Projekt „WLAN für die Ortsteile“ vorgestellt. Nach anfänglicher Skepsis, konnten wir die Ortsbeiratsmitglieder vom Nutzen unseres Projektes überzeugen.

Nach einigen Wochen Vorlauf und Abstimmung mit allen involvierten Stellen, haben wir am letzten Freitag 12. April, die Testinstallation für den Freifunk-Router anbringen können. Der Träger des Kindergartens „Regenbogen“, die evangelische Kirche Hessen-Nassau, hatte grünes Licht gegeben.

Der Test mit einem leistungsschwächeren Router hat hervorragende Ergebnisse erzielt, so daß wir jetzt nach Rücksprache mit Ortsvorsteher Helmut Pötzl, aufs Dach dürfen. Dort werden wir zwei leistungsstarke Router anbringen, die nicht nur das Freizeitgelände hinter dem Kindergarten versorgen, sondern auch den Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Bis dahin steht die Testinstallation Allen zur Verfügung.

Was es mit Freifunk auf sich hat,  finden Sie hier.

In den Einstellungen des Handys einfach „Freifunk“ auswählen – fertig.

Zusammenarbeit mit Ehrentraut im Wahlkampf

Der Bürgermeisterwahlkampf in Idstein nimmt gut sechs Wochen vor dem Wahltermin am 26. Mai 2019 Fahrt auf. Christian Ehrentraut eröffnet die Reihe seiner Wahlkampfauftritte noch in dieser Woche.

„Es ist mir wichtig, meinen Slogan ‚Zuhören – Verstehen – Handeln‘ mit Leben zu füllen. Dafür versuche ich, möglichst viele Angebote für alle zu machen, die mit mir ins Gespräch kommen und sich persönlich ein Bild machen wollen – von mir als Mensch wie auch von meinen Vorstellungen zum Amt des Bürgermeisters von Idstein.“

Ein solches Gesprächsangebot ist Christian Ehrentrauts Anwesenheit vor dem EDEKA-Markt Georg in Idstein am Samstag, dem 13. April von 10.00 bis 15.00 Uhr.

Eine Bürgermeisterwahl ist eine Personenwahl, in der es darauf ankommt, als Bewerber ehrlich, offen und transparent im direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu sein und zu bleiben, über alle Ortsteile hinweg. „Dass Person und Persönlichkeit im Vordergrund stehen, zeigt mir auch die Unterstützung, die ich für meinen Wahlkampf erhalte“, unterstreicht Ehrentraut. Die Unabhängige Liste (ULI), die keinen eigenen Kandidaten oder Kandidatin stellt, hat sich nach intensiven Gesprächen mit Ehrentraut zur Unterstützung seiner Kandidatur entschieden. Sie ist überzeugt worden durch die Glaubwürdigkeit und Realisierbarkeit dessen, wie Ehrentraut im Falle seiner Wahl das Bürgermeisteramt führen wolle.

„Die ULI hat selbstverständlich parteipolitisch ein deutlich anderes Profil als es die Partei hat, der ich selbst angehöre,“ betont FDP-Mann Ehrentraut. Da es jedoch nicht um eine politische Wahl, sondern um diejenige ins höchste Verwaltungsamt der Stadt geht, sind  entsprechend andere Parameter entscheidend für eine Unterstützungs- und Wahlentscheidung. Ehrentraut ist zuversichtlich, dass er diesen ihm wichtigen Unterschied in seinen Gesprächen mit den Idsteinerinnen und Idsteinern ebenfalls erfolgreich vermitteln kann.

Melischko kein ULI-Mitglied

Um entsprechenden Fragen und Missverständnissen zu begegnen, stellt die Unabhängige Liste (ULI) klar, dass die Bürgermeisterkandidatin Beate Melischko kein Mitglied der ULI ist.

Richtig ist, dass Melischko im Dezember 2016 Mitglied der ULI wurde, nachdem sie aus der Partei Die Linke ausgetreten war, für die sie im März 2016 im Rahmen der Kommunalwahl für den Kreistag kandidierte.

Aufgrund nicht ausreichender Übereinstimmung mit Zielen und Vorgehensweisen der ULI verließ Melischko im Juni 2017 die Wählergemeinschaft wieder.

Wir wünschen Frau Melischko, die nunmehr mit Unterstützung von Bündnis 90/Die Grünen Idstein grüne Themen zu vertreten verspricht, einen fairen Wahlkampf – ebenso wie den beiden anderen Kandidaten, Christian Ehrentraut und Christian Herfurth.

Ursula Oestreich

1. Vorsitzende, Unabhängige Liste

Umweltbewußter Umgang mit dem neuen Kunstrasenplatz Zissenbach

Der TV Idstein soll nach langen Jahren des Wartens (seit 2009) einen Kunstrasenplatz erhalten. Der in der drittniedrigsten Spielklasse beheimatete Verein mit ca. 450 Mitgliedern in der Fussballabteilung, will dazu den Tennenplatz umbauen. Die Kostenschätzung für die Investition beläuft sich auf 550.00-600.00 EUR zuzüglich der Kosten für Pflege und Wartung. Die Stadt Idstein hat im Haushalt 2019 entsprechend 200.000 EUR eingestellt. Vom Land Hessen kam Anfang März der Förderbescheid über 110.00 EUR und vom Rheingau-Taunus-Kreis ein Zuschuss von 60.000 EUR. Bleibt für den TV Idstein ein Finanzierungsloch von 200.000-230.000 EUR.

Bürgermeister Herfurth hat dem TV Idstein die Übernahme der Pflege und Wartung für 25 Jahre zugesagt. Ein Kunstrasenplatz muss in der Regel nach 12 bis max. 15 Jahren ausgetauscht werden, was mit ca. 50.000 EUR zu Buche schlägt. Die jährlichen Kosten für Pflege und Wartung belaufen sich auf rund 20.000 EUR. Die wöchentliche Pflege des Platzes soll durch den Bauhof erfolgen. Derselbe Bauhof, der nach wie vor laut eigener Aussage personell unterbesetzt ist.

Ein Kunstrasen der sogenannten dritten Generation ist nicht mit dem Kunstrasen der ersten und zweiten Generation zu vergleichen. Ende der neunziger Jahre wurde die Technologie der dritten Generation eingeführt: ein vielschichtiges System aus unterschiedlichen Materialien. Die Basis bildet für gewöhnlich ein Unterbau aus Asphalt, auf den die Elastikschicht aufgetragen wird. Darauf wird der Kunstrasen ausgerollt. Der untere Teil des Kunstrasens wird zur Beschwerung mit Sand gefüllt, der obere mit Gummigranulat („Infill“). Das feine und weiche Granulat verbessert das Abprallverhalten des Balls und sorgt für den Spielerschutz bei Stürzen.

Im Laufe eines Jahres verliert ein Kunstrasenplatz ca. 5% des Gummigranulats, das in der Regel durch das Profil von Schuhen und Reifen vom Platz getragen oder durch Regen abgewaschen wird. Neben Plastikmüll, Kleidung aus Polyestern und anderen Kunststoffen sowie Reifen aus Kunstkautschuk stellen Kunstrasenplätze eine wichtige Quelle für die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt dar. 40 bis 100 Tonnen solchen Gummigranulats können auf einem Fußballplatz liegen und das bedeutet, dass zwischen 2 bis 5 Tonnen Granulat pro Jahr in das Gewässersystem gelangen.

Die entscheidende Frage, die wir eigentlich von den Grünen/Bündnis90 erwartet hätten, lautet, wie die Stadt Idstein sowie der TV Idstein mit dieser unsere Umwelt fortlaufend schwer belastenden Problematik (Stichwort: Mikroplastik) umgehen wollen?

Neben Modifikationen an Aufbau und Design des Kunstrasens hilft mehr Aufmerksamkeit bei Benutzung und Pflege dieses Untergrunds, zumindest ein Bewußtsein für das Problem zu schaffen; was der erste Schritt zu einem angemessenen Lösungsansatz wäre. Es empfiehlt sich beispielsweise, den Kunstrasenplatz ständig zu fegen, das Granulat einzusammeln, sicher zu deponieren und nach Reinigung wiederzuverwenden. Regelmäßiges Ausbürsten des Rasens und speziell konstruierte Drainageanlagen verringern ebenfalls die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung von Mikroplastik.

Eine Aufgabe, bei der wir den TV Idstein deutlich mehr in der Verantwortung sehen, als den Bauhof der Stadt Idstein. Den umweltbewußten Umgang mit dem neuen Kunstrasenplatz zu vermitteln, gehört sicher zukünftig zu den Aufgaben der Trainer und Betreuer, da sie direkt auf dem Platz stehen und Einfluss auf das Verhalten der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Aktiven nehmen.

Eine Alternative bei der Verwendung als Infill anstatt Gummigranulat, ist das Naturprodukt Kork. Korkgranulat ist ein nachwachsender Rohstoff, der aus der Borke der Korkeiche (Quercus suber) in gewonnen wird. Für die Verwendung als Infill sprechen viele positive Eigenschaften von Kork:

  • dämmende Eigenschaften bei geringer Wärmeaufnahme aus Sonneneinstrahlung
  • hohe Elastizität wegen hohem Anteil an luftgefüllten Zellstrukturen
  • hohe Stabilität und geringer Verschleiß
  • hoher Feuerwiderstand
  • reaktionsträge gegenüber einer großen Zahl an Säuren und weiteren chemischen Substanzen
  • nachhaltige Produktions- und simple Verarbeitungsprozesse
Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS)

Pilotprojekt „Korkgranulat“ in Hamburg Februar 2017

Quelle: polytan.de

Osnabrücker Sportplatztage 2017

Labor Lehmacher | Schneider – Osnabrück
Kunststoffrasen eine Belastung für Umwelt?

Immerhin müsse man für Bau und 25 Jahre Pflege der Anlage mindestens 1.200.000 Euro veranschlagen. Der geschäftsführende Vorstand Andreas Reuther betont: „Das Ganze fällt uns wegen der gleichzeitigen Belastung mit dem Sporthallenbau und der erheblichen finanziellen Größenordnung nicht leicht. Da ist eine deutliche Unterstützung durch die Mitglieder unausweichlich nötig.“

Andreas Reuther

geschäftsführender Vorstand TV Idstein, Idsteiner Zeitung vom 20.10.2017

Bezüglich des Kunstrasenplatzes gehe er davon aus, dass die 200.000 Euro Kostenbeteiligung der Stadt vom Idsteiner Parlament genehmigt würden. „Künftig werden dieser Platz und auch die der anderen Vereine durch die Stadt gepflegt. Inwieweit vom Landesförderprogramm und vom Kreis Zuschüsse kommen, ist noch offen.“ Letztlich profitiere ja auch der Schulsport vom Kunstrasenplatz.

Christian Herfurth

Bürgermeister Idstein, Idsteiner Zeitung vom 23.03.2018

Daher habe sich die Stadt auch bereit erklärt, für die nächsten 25 Jahre die Pflege des Kunstrasenplatzes zu übernehmen. Mitarbeiter des Bauhofes erhielten noch eine entsprechende Schulung, damit die professionelle Instandhaltung gewährleistet sei.

Christian Herfurth

Bürgermeister Idstein, Idsteiner Zeitung vom 04.03.2019