Nicht labern, sondern radeln

von 17.05.210 Kommentare

Wir werben dafür, daß sich möglichst viele weitere Bürger:innen anschließen, um gemeinsam für die Kommune in den drei Wochen der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ zu pedalieren, die in Idstein am 7. Juni startet.

Die ULI hat sich dabei bewußt dagegen entschieden, ein eigenes Team „ULI & Friends“ zu gründen, auch wenn sich dafür spontan und problemlos mehr als 10 Mitfahrer:innen gefunden hätten.

„Auch als Kommunalpolitiker:innen sind wir natürlich Teil der Stadtgesellschaft und möchten das dadurch unterstreichen, dass wir alle unsere Kilometer in den Dienst des von der Stadtverwaltung gegründeten Offenen Teams stellen. Damit wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass, bei aller sportlich-spielerischer Herausforderung der Stadtradeln-Teams untereinander, auch der Gemeinschafts- und Solidaritätsgedanke nicht zu kurz kommt“, erläutert unsere Stadtverordente Marie Grünewald diesen Entschluß.

Wer ebenfalls vom 7. – 27. Juni mitradeln möchte, egal, ob mit oder ohne E-Motor, kann sich unter https://www.stadtradeln.de/idstein für eines der bestehenden Teams registrieren oder ein neues Team gründen. Denn die Klima- und die Verkehrswende schaffen wir nicht, indem wir drüber reden, sondern indem wir handeln.

Radfahren ist für einige einfach nur ein Hobby oder ein sehr praktisches Fortbewegungsmittel, für andere politisch. Die ULI verbindet all diese Aspekte und tritt beim diesjährigen „Stadtradeln“ mit einer stattlichen Gruppe von Mitgliedern und Freund:innen der ULI in die Pedale.

„Ökologische Themen, die notwendige Klimawende ebenso wie die dringliche Verkehrswende mit mehr Platz fürs Rad, vor allem auch im Alltag – das sind Themen, für die wir nicht nur politisch eintreten, sondern die wir auch über das „Stadtradeln“ gerne und im wahrsten Sinne auf die Straße bringen,“ erläutert die Alltagsradlerin Martina Wolf die Motivation der ULI, sich dem Stadtradeln anzuschließen.

Wir wollen damit mit gutem Beispiel vorangehen und unseren eigenen politischen Zielen durch Taten Gewicht und Glaubwürdigkeit verschaffen.

Nur wer sich unsere 12 Ortsteile auch wörtlich erfährt, erfährt, wo es Verbesserungspotential für die Radinfrastruktur gibt und wo neuralgische Stellen sind, an denen das Miteinander mit anderen Verkehrsteilnehmer:innen hakelt. Ganz nebenbei lernen diejenigen von uns „ULIs & Friends“, die noch nicht regelhaft als Alltagsradler:innen unterwegs sind, die Attraktivität unserer 12 Ortsteile womöglich auf ganz neue Art er-kennen. Wer weiß, welche Impulse wir uns so für einen Ausbau des sanften Tourismus in Idstein erradeln.

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